Englische Strafzungen (Branks) und Schandmasken für scheltsüchtige Weiber
| Mappe | #6: Strafmasken, Strafzangen, Schupfstühle 1 |
|---|---|
| Kategorien | Folterwerkzeug, Folter |
| Technik | Tuschezeichnung |
| Größe | A2 (ca. 60 x 42 cm) |
| Datierung | 17. Jahrhundert |
| Herkunft des Titels | von Amira persönlich |
| Ordnungsmerkmale | IV. 70 a-d |
Untertitel
nach W. Andrews, Old-Time-Punishments.Inhalt
Vier Darstellungen unterschiedlicher Strafwerkzeuge:
1. Darstellung (Nr. 70a): Sechs verschiedene Strafzungen; alle mit Kinnring, daran innen angebrachter metallener Zunge und verschiedener Menge von Kopfbügeln. Die einzelnen Bilder sind unterschrieben: "Schrewsbury (S. 61)"; "Oxford, Ashmolean Mus. (S. 59)"; "Lichfield (S. 52)"; "Edinburgh,Antiquar. Mus. (S. 63)";
"Stockport,Cheshire (S. 45)"; "unbekannter Herkunft (S. 57)".
2. Darstellung (Nr. 70b): Sechs verschiedene Strafzungen, der Art nach wie in Darstellung 1; unterschrieben: "Leeds Philosophical Museum (S. 40)"; "Pfarrkirche zu Walten-on-Thomas 1632 (s. 41)"; "Conyleton, Town-Hall (S. 43)"; "Macciesfield (S. 46)"; "Chesterfield 1698 (S. 54)"; "Leicester (S:56)".
3. Darstellung (Nr. 70c): Schandmaske zu Doddington Park (in Kolnsb. )(nach Andrews S. 58) : Vorne Blech ohne Ohren. Augen ausgespart, unter angedeutetem Mund markanter spitzer Kegel nach vorne. Hinten ein Halsgurt und ein Riemen für den Hinterkopf.
4. Darstellung (Nr. 70d): Schandmaske zu Hamstall Ridware, Manor House (Andrews Punishm. 50): Kegelförmige Kopf- und Gesichtsmaske aus mehreren Hals- und Kopfriemen. Vorne stilisiertes Gesicht, innen metallene Zunge. Hinten kleines Tor. Oben kleiner Metallring.
Abbildungen



